
Dafür stehe ich
Gemeinschaft.
Haltung.
Hier und jetzt.
Sachsen-Anhalt wird älter und die jungen Jahrgänge sind kleiner. Das ist keine Randnotiz, das ist der Takt der nächsten Jahre, z.B. bei Pflege, Gesundheit, Mobilität, Schule, Ausbildung und Fachkräften, überall gleichzeitig. Wer Demografie auf „Alt gegen Jung“ reduziert, verfehlt das Problem. Entscheidend ist, ob ein gutes Leben für alle Generationen erreichbar bleibt. Mit Orten, die verbinden, und Angeboten, die erreichbar sind, in der Stadt und im ländlichen Raum.
Gleichzeitig laufen bundesweit Debatten, die für viele ganz konkrete Einschnitte bedeuten würden: Pflichtdienst, längere Arbeitszeiten, Sozialreformen nach unten, z.B. bei Gesundheit, Rente und Unterstützung im Alltag. Das ist nicht abstrakt. Das entscheidet darüber, ob ein Leben planbar bleibt. Dazu kommt eine Politik, die Spannungen schürt und Menschen gegeneinander stellt. Ich halte das für den falschen Weg. Das löst Probleme nicht, sondern greift Lebensgrundlagen an und vergrößert Unsicherheit.
Wenn Sie mich in den Landtag wählen, gilt für mich:
- Sie sollen spüren, dass Kinder und Jugendliche nicht die Rechnung zahlen.
Ich stimme keinem Gesetz zu, das Kinder- und Jugendarmut verfestigt oder Unterstützung im Alltag abbaut. - Sie sollen spüren, dass öffentliche Verantwortung nicht nach unten durchgereicht wird. Ich stimme keinem Gesetz zu, das Bildung kaputtspart, Kommunen mit Aufgaben allein lässt oder die Daseinsvorsorge weiter ausdünnt.
- Sie sollen spüren, dass Demokratie schützt und nicht einschüchtert.
Ich stimme keinem Gesetz zu, das Demokratie und Grundrechte schwächt durch Ausgrenzung, Einschüchterung oder den Abbau von Beteiligung.
Für mich ist die Richtung klar: Kinder und Jugendliche sind das Fundament! Hier entscheidet sich, ob unser Bundesland zusammenhält und vorankommt und ob Demokratie im Alltag spürbar bleibt. Zusammenstehen heißt für mich: die Rechte jedes Einzelnen schützen, Beteiligung ernst nehmen, Respekt durchsetzen. Und dafür sorgen, dass niemand aus Angst leiser wird oder sich zurückzieht. Denn wenn soziale Herkunft über Chancen entscheidet, verliert das Land Talente und Demokratie Vertrauen.
Das kostet Geld. Die Frage ist nicht, ob es da ist, sondern wie wir es gerecht verteilen und finanzieren: nicht über Druck auf normale Einkommen und mittlere Rücklagen, sondern dort, wo große Vermögen und hohe Gewinne liegen. Damit Zukunft nicht nach unten finanziert wird.
Mir geht es um klare Prioritäten: soziale Sicherheit im Alltag und eine Demokratie, die schützt und standhält. So bauen wir hier eine Zukunft auf, die trägt: mit Qualität statt kurzfristiger Lösungen, mit neuen Ideen statt Stillstand, auch mit unkonventionellen Wegen, wenn sie im Alltag funktionieren. Nicht durch Wegducken oder Gegeneinander, sondern durch einen Aufbruch, der zusammenführt.
Politik heißt für mich: zuhören, Probleme ernst nehmen, die richtigen Menschen an einen Tisch holen. Im Landtag will ich das in konkrete Schritte übersetzen: Anträge, Mehrheiten, Haushaltsprioritäten. Transparent, was umgesetzt wird und was nicht.
Seite wurde am 31. März 2026 gedruckt. Die aktuelle Version gibt es unter https://gittahartensteinwiermann.de/themen/.